Interview: Unterstützung für CFOs durch Planning Analytics

Mehr Zeit für bessere Entscheidungen

Ein CFO muss in die Zukunft blicken, dem CEO bei geschäftsrelevanten Entscheidungen mit Rat und Tat zur Seite stehen und dafür sorgen, dass das Unternehmen die strategischen sowie dessen Finanzziele erreicht. Tagesaktuelle Zahlen und eine Rundumsicht über die Datenlage sind zwingend erforderlich, um fundierte und richtungsgebende Aussagen treffen zu können. Der „moderne“ CFO braucht dafür technische Unterstützung, um sein heutiges und zukünftiges Aufgabengebiet erfolgreich meistern zu können. Aktuelle Studien besagen jedoch, dass CFOs die Möglichkeiten der Digitalisierung nur ungenügend nutzen. Im Interview gibt Bernhard Busslehner, Experte für Business Analytics & Planning-Lösungen bei der BIConcepts IT Consulting GmbH in Wien, Antworten darauf, wie er die aktuelle Lage einschätzt und wie informationstechnologische Möglichkeiten in den Finanzabteilungen von Unternehmen sinnvoll einsetzbar sind:

Herr Busslehner, laut aktuellen Studien nutzen CFOs die Möglichkeiten der Digitalisierung nur ungenügend – wie sehen Sie den aktuellen Stand in Finanzabteilungen?

Bernhard Busslehner: Ich sehe den Trend, dass Finanzabteilungen zunehmend dem Spannungsfeld zwischen Effizienzsteigerung und höheren Erwartungshaltungen bei gestiegenen Anforderungen ausgesetzt sind. Dabei liegt die Verantwortung hinsichtlich Analyse, Planung und Steuerung zusehends direkt in den Fachabteilungen. Diese Aufgaben erfordern auch die Handhabung großer Datenvolumen, die Zusammenführung von Informationen aus unterschiedlichen Quellsystemen sowie die Aufbereitung und Bereitstellung von strukturierten und unstrukturierten Informationen, um daraus Wissen zu generieren und Entscheidungen zu treffen. Viele Finanzabteilungen begegnen diesen Anforderungen derzeit noch ohne die Unterstützung aktuell verfügbarer technischer Möglichkeiten und verbringen viel Zeit mit der Datensammlung und Datenaufbereitung. Dabei ist das gewählte Tool für diese sehr unterschiedlichen Anforderungen in beinahe allen Fällen Microsoft Excel. Als flexibles und gut etabliertes Tool stößt MS Excel hier oft mehr als nur an seine Grenzen. Für viele Finanzabteilungen, insbesondere im Mittelstand, sind die Möglichkeiten der Digitalisierung derzeit noch zu wenig greifbar. Vorteile durch den Einsatz von IT-Technologien, wie beispielsweise bei Analyse- und Planungssystemen mit automatisierter Datenbereitstellung, sind oft nicht direkt ersichtlich und werden deshalb zu wenig genutzt.

Mit welchen Kernfragen bzw. Grundproblemen wenden sich Unternehmen an Sie?

Bernhard Busslehner: Finanzabteilungen beschäftigen sich heute immer noch sehr viel mit der Datenakquise und -aufbereitung. Mit der umständlichen Vorbereitung der Strukturen und Daten verbleibt wenig Zeit für die Analyse und Interpretation von Inhalten, agiler Fragestellungen oder für Was-Wäre-Wenn-Betrachtungen. Dabei werden viele Excel-Dateien geschaffen, wodurch in der Folge viel Zeit für die Verwaltung dieser Dateien verwendet wird und der Überblick verloren geht. Wir bezeichnen diesen Zustand in Fachabteilungen als „Excel Hell“. Diese Hölle kennzeichnet sich durch eine Vielzahl verknüpfter Excel-Dateien, fehlendes Vertrauen in die Zahlen, fehlende Nachvollziehbarkeit und Kontrollmöglichkeiten, zeitintensive Feedback-Schleifen und Review-Aufgaben. Oft liegt das Know-how zu den Inhalten nur bei einzelnen Personen und die Business Logik ist auf verschiedene Spreadsheets verteilt. Die Kombination all dieser Punkte führt zu einem hohen Workload in der täglichen Arbeit, welche – insbesondere aufgrund neuer Anforderungen hinsichtlich Flexibilität und Agilität – mit den bestehenden Lösungen nicht mehr zufriedenstellend bewältigt werden kann. Deshalb begeben sich viele Fachabteilungen auf die Suche nach neuen und zeitgemäßen Lösungen.

Wie unterstützen Sie Unternehmen bei dem Weg in die digitale Transformation?

Bernhard Busslehner: Einen zentralen Punkt stellt die Identifikation und Automatisierung von nicht-wertschöpfenden Aufgaben dar. Begleitet wird dieser Prozess von Standardisierungsmaßnahmen, um mehr Zeit für Analyse, Planung und Strategieentwicklung zu schaffen. Ein nicht zu unterschätzender Mehrwert ist die Bereitstellung einer zentralen Quelle der Datenwahrheit für die Mitarbeiter in der Finanzabteilung. Die Abhängigkeiten zur IT werden deutlich reduziert, womit die Finanzabteilung wieder die Definitions- und Deutungshoheit über ihre Strukturen, Daten und Geschäftslogiken erhält.

 

Lesen Sie hier das vollständige und exklusive Interview mit Bernhard Busslehner und erfahren Sie:

  • Was Unternehmen beachten sollten, wenn Sie erfolgreich Digitalisierungsprojekte in die Wege leiten und den Return on Investment zügig amortisieren wollen.
  • Welche Vorteile eine IT-seitige Unterstützung für die Finanzabteilung bringt.
  • Welche neuen Herausforderungen künftig auf CFOs und ihre Finanzabteilungen warten.

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Bildquelle: © fotolia; ra2 studio

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