Entitäten aus Technik und Business schaffen

5 von 5 Sterne, 7 Bewertungen

Es benötigt nur einen „Stecker“

Am 10. Juli 2008 startete Apple den App-Store mit rund 500 Apps und hat seitdem die Lebensart und -weise von Millionen Menschen beeinflusst und verändert. Heute, ein Jahrzehnt später, gibt es über zwei Millionen Apps und Kunden aus 155 Ländern greifen auf den Store zu.

Was in der Endkonsumentenwelt mehr als gut funktioniert hat, ist auch in einer B2B-Welt notwendig: Wenn Unternehmen ihren internen und externen Partnern einen Store für digitale Services anbieten, die ganz einfach wie Consumer Apps heruntergeladen werden können –, wird das den beruflichen Alltag in vielen Unternehmen signifikant verändern: zum Besseren.

„Content is Business Value“ – aber an die richtigen Inhalte muss man erst mal kommen

Warum die Geburtsstunde für eine solche Plattform nun gekommen ist, hat mehrere Gründe: In einer immer digitalisierteren Welt haben viele Unternehmen weder Zeit noch Personal, um ihre (IT-) Infrastruktur bis ins letzte Detail selbst zu organisieren und sich um passenden Lösungen und Anwendungen zu kümmern, die wiederum eine ständig wachsende Anzahl von Datentöpfen mit einander integrieren müssen.

Entsprechend erfolgreich wird also ein Store sein, der via „Stecker“ an die neue, semantische Cloud-Plattform, die vielen verschiedenen Unternehmenssysteme sowie internen und externen Datenquellen andockt, und dessen Services und Produkte den Anwendern – teils als lästige empfundene – Alltagsaufgaben komplett und zuverlässig abnimmt. Dazu zählt u.a. wichtige Inhalte wie Kennzahlen zu Kosten, Umsatz und Bestellaufkommen oder auch Angaben zu Lieferstati ständig aktuell per Knopfdruck zur Verfügung stellen zu können. Damit muss kein Mitarbeiter mehr in fünf unterschiedlichen Word- und Excelfiles mühsam Informationen zusammensuchen, die weder konsistent noch korrekt sind.

Ein Beispiel dazu: Ein Unternehmen mit knapp 20 Tochtergesellschaften weiß es sicher zu schätzen, dass bei der nächsten Managementsitzung nicht wieder unzählige verschiedene Excel-Listen mit unterschiedlichsten aufbereiteten Kennzahlen zum eigentlich selben Thema auftauchen. Denn vor diesem Meeting wurde exakt ein Template mit einheitlicher Datenaufbereitungs-Logik für alle Beteiligten zentral erstellt und via Store an die Abonnenten verteilt – und falls gewünscht, wird der Anbieter dieses Services basierend auf Nutzung und Zeitraum durch den Kunden bezahlt (pay per use).

Das verbindende Element

Der Vorteil für die Anwender ist, dass alle Beteiligten exakt dieselben Informationen verfügbar haben, unabhängig vom technischen Status oder Know-how, denn diese stammen alle aus einer einzigen und stets synchronen Quelle: einer semantischen Cloud-Plattform, an die der Store angebunden ist. Der Kunde entscheidet, ob er die Plattform tatsächlich als Cloud Service nutzen oder intern als virtuelle Maschine in seine Infrastruktur einbinden möchte, um dort dann die IT-Systeme des Unternehmens und seiner Partner anzudocken.

Ein anderer Use Case existiert in der Zuliefererbranche für Automotive-Unternehmen: Logistikplattformen sind nach wie vor kaum synchronisiert, ein agiles und zuverlässiges Arbeiten, ein On-boarding dadurch quasi unmöglich. In diesem Fall dient die Platform Q! dazu, die jeweils eigene Lösung des Zulieferers mit allen weiteren Systemen zu verbinden, so dass am Ende alle Beteiligten denselben Informationsstand haben und mit korrekten Daten arbeiten.

Oder anders formuliert: Die verschiedenen IT-Systeme und weitere wichtige, externe Daten werden in Echtzeit konnektiert, auf einer virtuellen und semantischen Ebene zusammen geführt und der ausgewählte Partner-Service – z. b. für die Lieferstati-Prüfung – liefert dann innerhalb weniger Sekunden exakte Angaben dazu, wo sich die Produkte X für die Kunden Y und Z momentan befinden.

„Vorbei ist die Zeit, in der die Softwarebranche von wenigen großen Unternehmen und Big Playern dominiert wurde. Der Plattform- und Storegedanke ermöglicht es jedem Entwickler, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum großen Unternehmen, innovative und disruptive Ideen umzusetzen und ohne viel Aufwand einer großen Zahl Kunden bereit zu stellen, die genau dieses Angebot in diesem Moment suchen.“

Lego-Baukastenprinzip in die Business-Welt übersetzt

Getreu der Lego-Bauweise – vereinfacht gesagt ein blauer Legostein für Finanzkonsolidierung, ein gelber Legostein für Bestellmengen, ein grüner Legostein für Bestandsmengen usw. – hält der Store Services zu den unterschiedlichsten Anfragen und Nöten bereit. Und noch viel wichtiger: Er lässt diese betriebswirtschaftliche Modelle mit den dazugehörenden technischen System Modellen endlich zu einer Entität verschmelzen. Damit auf Knopfdruck auch wirklich nur die gesuchte und aktuelle Information parat steht. Wie genau dieser Store aussieht, was (technisch) dahintersteckt und welche Probleme sich damit ein für alle Mal lösen lassen: Dazu sehen Sie hier eine exklusive Infografik.

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Bildquelle: © fotolia ; AndSus

Infografikquelle: © Q-nnect AG

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Herrn Brunner's Frage zu Kosten bei Einbindung externer Apps

Sehr geehrter Herr Brunner,
Platform Q! Nutzer können aus einer Vielzahl von "App-Services" der Q-nnect Partner wählen. Diese sind in manchen Fällen direkt im Q! Katalog beziehbar, oder in Kombination mit anderen Services als Teil eine Business Pakets wie z.B. Strategy Simulation, oder Supply Chain Visibility, oder auch Realtime Customer Solvency check verfügbar.
Dies geschieht auf der Grundlage von Verträgen mit Herstellern wie IBM (Watson), HERE (location services), Qlik (Qliksense) oder Mathworks (Mathlab toolboxes). Dazu kommen Services von Q-nnect Entwicklungspartnern wie z.B. SolvencyCheck oder Macato (e-wallet), welche ihre Preise transparent darstellen müßen. Kostenlose Services wie z.B. Logistik Dienstleistern oder Ämtern des Bundes können ebenfalls über Platform Q! konsumiert werden.
Ein Konzern könnte bei Bedarf also ein Budget für seine Nutzer im Q! Store einstellen, welches für einen Zeitraum die Maximalgrenze darstellt und kann jederzeit in Bezug auf die Nutzung die "Zählerstände" einsehen und entsprechend reagieren.
mfg, Benedikt Herrmann (Product Manager Q-nnect AG)

Herrn Brunner's Frage zu Sicherheit

Sehr geehrter Herr Brunner,
im Gegensatz zu Shop Konzepten anderer Software Hersteller, ermöglichen wir es dem Modellierer auf Platform Q! seine Transformations-und Berechnungslogik abzuschließen und nur den End-Punkt zu zeigen. Er behält die Kontrolle über Sichtbarkeit und Verwendung seiner Lösung.
Bei Anwendung des Q! Stores innerhalb eines Konzerns, unterstützt dieser Mechanismus ebenso interne Compliance Anforderungen optimal.
mfg, Benedikt Herrmann (Product Manager Q-nnect AG)

Es braucht nur einen „Stecker“

Sicherheit: wie wird gewährleistet, dass nur "Berechtigte" Einblick in sensible Daten haben?
Kosten: wenn jeder Anwender beliebig externe Apps einbinden kann, wer wacht über resultierende Kosten?

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